Smartphone-freundliche Webseiten sollen künftig an erster Stelle in den Google-Listen aufgeführt werden. Denn die Mehrheit der Suchanfragen kommt schon seit Längerem über Smartphones und Tablets. Deshalb hat Google am 13. Oktober 2016 angekündigt, in Zukunft die Webseiten zu bevorzugen, die smartphone-freundlich gestaltet sind. Zudem sollen diese mobilen Versionen aktueller gelistet werden wie Desktop-Versionen.

„Mobile First“ – smartphone-freundliche Webseiten zuerst

Google will nicht mehr Webseiten für Desktop-Rechner aufführen und dann ergänzend bewerten, ob es dazu eine mobile Version gibt, sondern umgekehrt Webseiten für Smartphones auflisten und prüfen ob es dazu eine Desktop-Version gibt. Einen genauen Zeitpunkt für die Umstellung nannte Google noch nicht.

Für Websitebetreiber heißt das jedoch, die eigene Internetpräsenz zu kontrollieren, ob sie geändert werden muss. Kriterien, die bei einer Bewertung abgefragt werden, sind z. B.:

  • passt sich die Darstellung jeder Bildschirmauflösung an
  • beherrscht die Webseite Hoch- und Querformatanzeige
  • ist die Plattform übersichtlich und strukturiert
  • kann per Touchscreen bedient werden
  • sind alle Texte gut lesbar
  • werden die Bilder schnell geladen

Motivationsschub

Neu ist die Erkenntnis nicht, dass im Internet immer mehr über Smartphones gesucht, betrachtet und abgewickelt wird. So kann man die Entscheidung von Google auch als Motivationsschub sehen, die eigene Website auf den aktuellen technischen Stand bringen zu lassen. Smartphone-freundliche Webseiten entscheiden oft heute schon darüber, ob ein Besucher bleibt oder zum nächsten Anbieter geht. Schließlich erreicht man mit einer entsprechend angepassten Gestaltung, dass sich mehr Besucher auf der Internetdarstellung tummeln und vielleicht zu neuen Kunden werden.

Optimale Darstellung bleibt aber auf allen Geräten wichtig!

Denn die 62 Millionen Internetnutzer gehen alle Wege:

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mit Handy/Smartphone

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mit Laptop/Netbook

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mit Desktopcomputer